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Agglomerieren mit Kompaktoren
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| Der Agglomerator HV, lieferbar in drei Baugrößen, ist ein Kompaktor zur Verdichtung von Mahlgut mit niedrigem Schüttgewicht, insbesondere von Spänen, Schaum, Fasern und Folien. Das Agglomerat hat ein höheres Schüttgewicht als das Ausgangsmaterial; es ist rieselfähig und kann ohne Stopfwerk extrudiert oder verspritzt werden. In Mischsilos (z.B. hinter Folienwaschanlagen) kann mit Agglomerat pro Mischung eine weitaus größere Menge Material verarbeitet , also eine gleichmäßigere Mischung erzielt werden. |
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| Plastkompaktor HV 30 mit Rolleneinzug für Vliesware und Gitterkorb für Randbeschnitt |
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Im Unterschied zu herkömmlichen Topfagglomeratoren oder Kompaktoren führt der Agglomerator HV einen kontinuierlichen Prozeß durch, ohne Zugabe von Wasser zum Produkt. Das Material wird in einer Mühle vorzerkleinert und über ein Puffersilo dem Agglomerator / Kompaktor automatisch zugeführt. Das Agglomerat wird in einer Nachmühle zermahlen; ein Windsichter sortiert Staub- und Feinanteile aus und befördert diese zu einem erneuten Durchlauf in den Prozeß zurück.
Der Agglomerator / Kompaktor selbst besteht aus zwei mit Knetleisten besetzen Scheiben, von denen eine drehbar gelagert ist. Eine Antriebsleistung in Höhe von 22 kW bis 160 kW an der rotierenden Scheibe erzeugt die für das Verdichten erforderliche Friktion.
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| Fliessbild für eine Anlage zum Verdichten (Kompaktoren) |
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| Im Unterschied zu anderen Systemen zur Agglomerierung wird bei diesem Prozeß das Material nur in sehr geringem Maße thermisch beansprucht; der Schmelzindex verändert sich kaum. Da kein Wasser zugeführt wird, findet auch keine Oxidation statt.
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